Grippe oder Coronavirus?

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In der COVID-19-Epidemie übernimmt UGHO die wichtige Funktion eines Kommunikators für den Medizinsektor. Unser Angebot richtet sich an alle Arztpraxen im Hofer Land, nicht nur an diejenigen, die Mitglieder unseres Netzwerks sind. Viele Praxen haben sich angesichts der fordernden Situation an unsere Geschäftsstelle gewandt – wir bieten ihnen einen Leitfaden für Ihre Arztpraxis, Informationen zur Teststelle von Stadt und Landkreis Hof und weitere wichtige Mitteilungen für den niedergelassenen Bereich. Wir stehen für den partnerschaftlichen Dialog zur Verfügung – egal, ob sich eine UGHO-Praxis an uns wendet, oder eine Praxis außerhalb unseres Netzwerks.

Die Rückmeldung vieler Ärzte motiviert uns für die kräftezehrenden kommenden Wochen: 

„Kompakte, aktuelle Information: Die UGHO-Unterlagen sind klasse!“

„Danke für die prompte Reaktion!“

„Vielen Dank ans UGHO Team! Sie halten uns mit wertvollen Hilfen auf dem Laufenden.“

Als UGHO Geschäftsführerin ist es mir wichtig, unseren beiden eNurses Bettina und Julia zu danken, die kranke Patienten weiterhin zu Hause versorgen. Auch sie stehen in engem Austausch mit behandelnden Ärzten, um zu entscheiden, welche Einsätze zum Schutz älterer Menschen vorerst zurückgefahren werden.

Unser Netzwerkmanagement ist – wie gewohnt – täglich telefonisch für Ärzte erreichbar. Auch meinen Kolleginnen Nina, Lena und Nadja aus der UGHO Verwaltung sage ich Danke für Ihr Engagement!

Die Medizin steht vor einer großen Herausforderung. UGHO leistet einen Beitrag, sie bei deren Bewältigung zu unterstützen.

Alles Gute, bleiben Sie gesund,

Ihre Alexandra Eichner

Wichtig: Wenn Sie Beschwerden wie z.B. Husten, Schnupfen, Fieber haben, ist das Risiko, dass Sie mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert sind, laut Robert Koch-Institut zum aktuellen Zeitpunkt gering. Viel wahrscheinlicher ist, dass Ihre Beschwerden auf eine Grippe oder Erkältungskrankheit zurückzuführen sind. Um jedoch eine Ausbreitung des neuen Coronavirus auch in Deutschland zu vermeiden, ist es wichtig, dass Sie sich früh telefonisch zu erkennen geben, wenn Sie als Verdachtsfall gelten.

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Was ist das Coronavirus? 

Seit Dezember 2019 sind in China, insbesondere in der Provinz Hubei (Hauptstadt Wuhan), vermehrt Fälle von Atemwegserkrankungen durch SARS-CoV-2 aufgetreten (Erkrankungsname: Covid-2019). Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nachgewiesen; eine Ansteckung ist bereits vor Beginn der Beschwerden möglich. 

Nach einer Inkubationszeit von 2-14 Tagen können Beschwerden auftreten, die stark an eine Grippe oder eine Bronchitis erinnern, z.B.:

  • Fieber
  • Husten
  • Atemnot

Bin ich am Coronavirus erkrankt? 

Eine Erkrankung sollte abgeklärt werden, wenn Sie Atemwegs- oder Allgemeinbeschwerden (z.B. Fieber, starke Abgeschlagenheit) haben und bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn entweder in einem Risikogebiet waren (siehe unten) oder Kontakt zu einem bestätigten SARS-CoV-2-Fall hatten.

Melden Sie sich in diesem Fall sofort telefonisch bei dem nächstgelegenen Gesundheitsamt (Gesundheitsamt-Suche nach PLZ) oder bei Ihrer Hausärztin / Ihrem Hausarzt. 

Wie kann ich mich schützen? 

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen helfen sowohl vor der Ansteckung mit Grippeviren als auch vor dem SARS-CoV-2-Virus:

  • häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife oder Händereinigung mit einem alkoholischen Gel (in kleinen Fläschchen in jedem Drogeriemarkt erhältlich) 
  • “korrektes” Husten/Niesen mit einem Taschentuch vor Mund und Nase und danach Entsorgung im Abfalleimer ODER Husten/Niesen in den oberen Teil des Ärmels (um ständig eingesetzte Handflächen nicht zu benetzen) 
  • Halten Sie Abstand von erkennbar erkrankten Personen
  • Das Tragen von Schutzmasken ist z.Zt. nicht sinnvoll (zudem sind Bezugsquellen meist ausverkauft).

Internationale Risikogebiete

Das Auswertige Amt rät derzeit von nicht notwendigen Reisen in das Ausland wird ab, da mit weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist. Lesen Sie weitere Empfehlungen unter Auswertiges Amt.

Aktuelle Risikogebiete:

  • Italien
  • Iran
  • Ägypten
  • In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
  • In Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • In Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen, und Champagne-Ardenne)
  • In Österreich: Bundesland Tirol
  • In Spanien: Madrid, Navarra, La Rioja und Pais Vasco
  • Schweiz: Kantone Tessin, Waadt und Genf
  • In USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York

Sind Sie kürzlich aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurückgekehrt und haben Atemwegs- bzw. Allgemeinbeschwerden oder waren Sie mit erkrankten Personen zusammen, nehmen Sie telefonisch Kontakt auf – mit dem nächstgelegenen Gesundheitsamt (Suche nach PLZ: https://tools.rki.de/plztool/) oder mit Ihrer Hausärztin / Ihrem Hausarzt. 

Das Bundesgesundheitsministerium hat ein Bürgertelefon unter der Tel. Nr. 030-346 465 100 eingerichtet (erreichbar Montag – Donnerstag [8 – 18 Uhr] und Freitag [8 – 12 Uhr]). 

Linksammlung:

 Stand: 26. März 2020 
 Ursprungsversion: Jana Kötter www.hausarzt.digital, Überarbeitung: Michael M. Kochen ,rki.de